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2. Versuch nach Wladiwostok zu kommen.
                            Der Start


Nach meinem Unfall in Rumänien versuche ich es ein zeites Mal nach Wladiwostok zu kommen. Die Strecke führt mich allesdings nicht mehr gen Südosten sonder nach Norden übers Baltikum.
Diesmal habe ich einen Mitfahrer für die gesamte Strecke hin und zurück mit einem Abstecher in die Mongolei zum Naadam Festival in Ulan Bator. Die Strecke verläuft jetzt aus Zeitgründen etwas anders ist trotzdem noch lang genug. Als Starttermin ist der 17.5. vorgesehen. Der Andre hat ein 3 Monatsvisa für Russland und kann erst ab 1.6. nach Russland einreisen. Aber auch dies ist machbar.
Zurück werden wir ein Stück mit der Transsib fahren um Zeit zu sparen. Kostenmäßig kommt es aufs gleiche raus als ob wir fahren würde.

Andre

 Heute ist mein Motorrad gekommen. Nachdem ich sämtliche Anbauten entfernt habe (das meiste davon ist zum wegwerfen) habe ich erst einmal die Schäden besichtigt. Sie halten sich in Grenzen. Die Seitenteile sind an den Blinkern  gerissen, Die Frontmaske ist etwas eingerissen, der Tank verschrammt aber keine Beulen, Der Rechte Sturzbügel verbogen und der linke Kofferträger verbogen. Die linke Spiegelhalterung ist ausgerissen und der Kettenschutz verbogen. Motor springt an und Maschine läuft gerade aus ansonsten sehr viel Dreck dran. Also alles halb so schlimm. Werde jetzt erst mal nur notdürftig reparieren so das die Verkerhrsicherheit hergestellt ist, Rest erfolgt dann nach Rückkehr im Oktober.

 Motorrad ist wieder fahrbereit.  Mit Hilfe meines Nachbarn Marek (Autolackierer) haben wir sämtliche Plastikteile geklebt und mit dem Pinsel lackiert, sodass es nicht gar so wild nach Spachtelmasse aussieht. Kofferträger habe ich auch wieder hin gebogen ebenso den rechten Sturzbügel. Die neuen Koffer haben wir heute angepasst und sind am Motorrad befestigt. Morgen werde ich dann mal eine Probefahrt machen um zu sehen ob alles i.O. ist. Jetzt steht auch der endgültige Starttermin fest. Wir treffen uns am 23.5. in Hirschberg , Polen. Dort habe ich in einem Autocamp einen Bungalow gemietet.



Abfahrt KM Stand 23.05.14

23.5. Bin heute bis Jelinea Gora (Hirschberg) in Südpolen gefahren. Auf dem dortigen Autocampingplatz habe ich einen Bungalow gemietet. Andre kam dann gut eine Stunde später eingetrudelt. Während der Fahrt nichts aufregendes passiert. Auf Grund des zuerwartetden schlechten Wetters in Südpolen habe ich Kontakt mit Daniel vom Transalpclub Polen aufgenommen. Dieser sagte mir das er nicht zu Hause ist sondern auf dem Jahrestreffen des Clubs auf der Halbinsel Lipa in Nordpolen und ob wir nicht vorbeikommen wollen. Habe sofort zugesagt und wir sind dann die gut 500 Km dorthin gefahren.  Wir wurden sehr gut aufgenommen und hatten einen Schlafplatz in einer der Hütten. Der Abend war recht feucht sowohl von oben als auch von innen. Andre ging es danach nicht so gut. Danke an Daniel und seine Mitstreiter. Hier ein paar Bilder

Gruppenbild der Teilnehmer


Wir mit Daniel vor unserer Hütte

Ein paar Bilder vom Abend

Hier habe ich Kamil aus Danzig wieder getroffen  der mir letztes Jahr auf der Baltikumtour seine Stadt aus der sicht eines Polen gezeigt  hat.

Andre bei Nacht. Der Zaun hält ihn

Der See am Campingplatz

Beim Frühstück

Nach Ankunft in Malbork (Marienburg) haben wir unser Hotel bezogen und haben dann die Marienburg des ehemaligen Deutschen Ritterordens besichtig. Die Anlage wurde nach der Zerstörung im 2. Weltkrieg hervorragend wieder aufgebaut.


25.5.

Sind heute bis Augustow in Masuren gekommen. Ein 1 A Quartier gefunden mit Bick auf den Rospuda See. Es gab hier heute ein schweres Gewitter haben Glück gehabt , dass wir schon in der Pension waren.


27.5. Sind heute in Vilnius angekommen. Da mein Navi uns auf Nebenstrecken hierher geführt hat und diese Straßen schon ein Vorgeschmack auf Russlands Straßen sind , gab es heute ein kleines Problem mit der Navi Halterung. Ein Die Befestigungsschraube , vom Unfall in Rumänien schon Vorgeschädigt ist ausgebrochen. Da Am Lenkerhalter noch ein freies Loch zur Verfügung stand, war der Schaden schnell behoben. Polens Straßen dürfen besser werden. Schotter Einlage hatte wir heute auch einige Kilometer, Abends haben wir noch die Altstadt von Vilnius besichtigt. Ansonsten war es eine ruhiger Tag.

Regierungssitz von Litauen in Vilnius

Bei der Reparatur vom Navi

28-5. Andre will die Ostsee sehen, sind daher heute bis Palanga gefahren und haben ein super Hotel für wenig Geld erwischt. Sind noch ein wenig durch den Ort und am Strand entlang gegangen..


Am Abend teilte mir Andre mit, dass er nicht weiter mitfährt da ihm das Ganze zu schnell ist und er mehr sehen will. Wir hatten vereinbart das es ein Ziel  gibt und zwar Vladivostok und Das Naadam Fest in der Mongolei. Dies kann man aber ohne Kilometer zu machen in der Zeit seines Visas nicht erreichen. Er muss ja auch wieder zu rück fahren. Somit haben wir uns in Palanga getrennt und ich fahre allein weiter. Heute geht's bis Valka / Valga an der lettisch estischen Grenze. Am Rand einer vielbefahrenen kaputten Straße , wo am Tag hunderte LKW rüberrumpeln dann dieses Bild . Der Storch hatte die Ruhe weg.

29 + 30. 5. Fahrt von Valka nach Narva und St. Petersburg. verlief ohne Probleme. Der Grenzübertritt war halt sehr langwierig. Habe gute 3 Stunden gebraucht um nach Russland reinzukommen . Dann lief alles Problemlos bis St. Petersburg. Nur an die Fahrweise der Russen muß man sich erst gewöhnen. Die Lenkbewegungen sind sehr ruckartig und Geschwindigkeitsbegrenzungen stehen zwar da aber es hält sich keiner dran. Auch durch die Ortschaften wird mindestens mit Tempo 80 gefahren und dann überholt dich noch ein LKW.

Grenzburg von Estland Liegt genau der Burg der Russen gegenüber.



Gegen 20:00 Ortszeit in St-Petersburg angekommen . Mein Navi hat mich bis fast vor die Tür geführt ,dann ging die Sucherei los. Hatte die Hausnummer vergessen und an die E-Mal im Laptop kam ich nicht ran , Akku leer. Bin dann in einen Friseursalon und hab nach dem Minihotel gefragt. keiner kannte es. Haben dann im Internet gesucht und gefunden und den Laden per Telefon kontaktiert . Die Hoteltante hat mich dann dort abgeholt. War nur 4 Haustüren weiter aber kein Schild weit und breit. Haben denn Damen im Friseursalon versprochen am Samstag zu Haare schneiden zu kommen. Hab ich dann auch gemacht.

Am Samstag habe ich mir erst einmal eine Mobilfunkkarte besorgt war ein Akt wenn keiner Deutsch oder Englisch spricht mit Händen und Füssen und ohne Worte Wörterbuch hat es dann doch noch geklappt. Hat aber 2 Std gedauert. Nachmittags war ich in dann mit dem Motorrad auf Stadt Erkundung. Hier ist überall Volksfest. In einem Park auf einer Insel , Name konnte ich nicht lesen war auf russisch bin ich dann ein paar Stunden rumgelaufen. Sehr viel Betrieb.. Bild : Eingang zur Insel


An allen Ecken wurden kleine Aufführungen gemacht. Jeder Konnte sich hinstellen und auf alles und jeden schimpfen. Keine Polizei in sicht.

Auch eine Theaterbühne war vorhanden

Pantomimen Gruppe

Selbst Indianer waren hier vertreten , zumindest sahen sie so aus

01.06. Nachdem ich gestern vergeblich nach dem Zarenpalast Ausschau gehalten habe , mußte ich mich erst mal schlau machen wo der den überhaupt ist. Nach längerem suchen fand ich dann die Angaben , dass dieser gar nicht in St. Petersburg ist sondern in der Puschkin Stadt Zarskoje Selo ca 25 km von der Stadtgrenze St. Petersburg entfernt. Dann habe ich auch verstanden warum ein Taxifahrer 2000 Rubel fürs bringen haben wollte ( Ca. 42€ ) Bin dann nach Fragen mit der Metro U2 zur Endstation und dann nochmal 30 Min mit dem Bus gefahren. Die Metro ist eine schau, macht einen Krach wie 3 startende Flugzeuge auf einmal , wackelt über die Schiene ds man meint gleich fliegt sie gegen die Wand und die Dinger rasen los und bremsen auch genau so abrupt. Die Busfahrer sind noch Schlimmer und haben sich dem Autoverkehr angepasst. Jrder legt einen Schnellstart an der Ampel hin und bremst an der nächsten von Tempo 80-100 wieder runter. Die Polizei macht fleißig mit. Aber heil angekommen bin ich dann trotzdem und wurde für die Angst bei der Fahrerei belohnt mit einem kolossalen Anblick. Hab schon einige Schlösser gesehen, aber so was noch nicht. Das Teil ist 360 x 140 m im Rechteck bebaut mit ein paar Eingangstoren. Das ganze Areal ist ca. 40 Hektar groß und man kann dies alles an einem Tag erlaufen . Hab mir dann das wichtigste angesehen und hier ein paar Bilder davon. Den größten Eindruck machte das Bernsteinzimmer, dass nicht fotografiert werden durfte überall Wachposten. Hab trotzdem 1 Foto geschossen.


Der kleine Speisesaal




Ausschnitt vom Park


Ein Teil der hinteren Front


Hab ich nicht eine schöne Regenjacke ? Für 50 Cent erworben leider ein paar Nummern 

zu klein


Ein Teil der Vorderfront


Der große Speisesaal


Im großen Saal


Das Bernsteinzimmer


Der grüne Dinnersaal


Auf dem Rückweg zum Bus gab es dann noch dieses Bild, im Schloss haben 2 junge Russen geheiratet.

02.06. Heute von St. Petersburg bis Twer (150 Km vor Moskau). Wetter in St. Petersburg ganze Nacht und auch am Morgen geregnet was es nur ging. Dann nach 200 KM wurde es langsam trocken und Warm. Hier in Twer zeigte das Thermometer dann 30 Grad an. Wenn man Russlands Dörfer fährt fallen einem die ganzen kleinen Holzhäuser auf . Teilweise bunt bemalt und auch teilweise total vergammelt . Es wohnen aber noch Menschen drin. Viele von den Häuschen verfallen aber auch einfach . Schade drum.




03,06 Heute ging es über 400 km nach Kostroma , habe ein gutes und preiswertes Hotel erwischt. .Auf der Fahrt hierher bin ich durch viele Dörfer gekommen die total zerfallen waren. Wenn noch jemand da war, dann alte Menschen. Bei einem Stop an einem Minimarkt sagte mir Olga , das die jungen alle in die Städte abwandern.-Olga sprach sogar deutsch. , nur die Batterien für meinen Fotoapparat taugten nichts, nach einem Bild waren die  schon leer. Aber für 1 Rubel pro stück war es egal,  Auch die Industrieanlagen in den Dörfer waren verlassen und dem Verfall preisgegeben.




Die Kirchen sind aufwendig restauriert worden


Die Abende verbringe ich damit mich mit anderen Gästen in der Unterkunft zu unterhalten und an der Hompage zu arbeiten . Ein Bier gehört auch dazu.

04.-05.06 Bin am Mittwoch in der Früh Von Kostroma aufgebrochen und wollte eigentlich bis Kirov der nächst größeren Stadt fahren. Unterwegs forderten Russlands Straßen ihren ersten Tribut. Bei der Transalp hat sich das Federbein verabschiedet und ich saß mit einem mal 25 cm tiefer.Mitten in der Pampa ca 250km vor Kirov kam dann eine Gastiniza ( Wirtschaft mit Schlafmöglichkeit im Mehrbettzimmer). Für die Übernachtung verlangten sie 1500 Rubel. Reiner Wucher. Es war neben St. Petersburg meine teuerste Unterkunft auf der bisherigen Reise. Das WC gehen kostete extra. Man darf unterwegs nicht anhalten um was zutrinken oder zu essen , denn dann wird man von den Mücken überfallen davon gibt es hier reichlich 


Die Seniorchefin der Gastiniza war auch gleichzeitig die Klofrau.

In Kirov angekommen habe ich in dem Hotel einen Biker (Sergei) kennengelernt. Als der mein tiefergelegtes Motorrad sah, hat er sich sofort angeboten dies in der Clubeigenen Werkstatt zu reparieren. Nachdem wir die Transalp über 2 km dahin geschoben haben, die Sitzbank abgebaut haben sahen wir erst welcher Schaden angerichtet wurde. Der Kabelsatz nach hinten war komplett abgerissen. Bin froh, das ich es bis zum Hotel geschafft habe .Wäre das Bike in der Pampa stehen geblieben, hätt ich alt ausgesehen.-.


Sieht nicht gut aus

Am Nachmittag bin ich hier noch etwas unterwegs gewesen  und hab ein wenig die Stadt Kirov angeschaut. was in fast jeder steht ist auf der Prachtstraße ein alter russischer T 34 Panzer. Davon hatten die im 2.Weltkrieg so viele , dass sie nicht wussten wohin damit.

In der Mitte zwischen den Fahrbahnen ist eine Park ähnliche Fußgänger Zone.


Auch eine Evangelische Kirche gibt es hier. Der Pastor war leider nicht da. Er ist Deutscher wie in vielen Evangelischen Kirchen in Russland.

Heute ist mein Motorrad wieder fertig geworden. Bin froh das alles so gut gegangen ist. Das Federbein haben die Jungs repariert und die Maschine hat wieder die gewohnte Höhe. Auch der Kabelsatz ist wieder repariert und es funktioniert wieder alles. Morgen mache ich noch eine Probefahrt in die Umgebung um zu sehen ob alles in Ordnung ist.  Danke an die Jungs vom Bikerclub Kirow .


Dima bei der Arbeit


von links nach rechts Sergei, Vladimir und Dima mit dem fertigen Motorrad.

7.6. Heute Morgen machte ich die Probefahrt, und stellte fest, der Motor läuft nur auf einem Zylinder., also Verkleidung und Sitzbank montiert und geschaut was los ist. Nachdem ich die Anschlüsse der linken CDI mit dem Schaltplan verglichen habe, sah ich ,2 Kabel hatte der Elektriker verwechselt.  Also getauscht und schon lief der Motor rund. Nachmittags gang durch die Stadt. Hier fällt auf ,das es alle paar hundert Meter ein Häuschen gibt und die Leute mit großen Wasserflaschen davor stehen. Das Wasser aus den Leitungen in Russland kann man nicht Trinken, es stinkt sehr penetrant nach Chlor. Das Trinkwasser an den Häuschen Müssen die Leute extra bezahlen.


Hier mal ein Bild von normalen Straße, es gibt auch viel bessere aber leider nicht auf meiner Route.



Morgen geht es weiter nach Perm. Dieses Hotel in Kirow kann ich nur empfehlen. Habe hier 3 Nächte in einem großen Zimmer für umgerechnet 14 € zugebracht, meine Wäsche wurde gewaschen und immer fragte jemand ob alles in Ordnung sei. War der erste Deutsche in diesem Hotel. Durfte mich sogar ins Gästebuch eintragen.

08.06 Auf der Fahrt nach Perm hatte die Strecke eine besondere Überraschung bereit. Die Jungs vom Bikerclub haben mir zwar gesagt, dass es keine gute Straße ist, aber was dann kam war schon  mehr als krass. 60 km Schotter mit vielen Sandkuhlen auf der Straße. Wenn man da hineingerät hat man verloren. Aber das Endurotraining vor ein paar Jahren hat sich jetzt ausgezahlt. Trotzdem war ich total nass nach dieser Strecke und fix und fertig. Die weitern Straßen waren dann in Ordnung.


Habe heute auf 560 km nicht einen Polizisten gesehen, was mir aber schon länger aufgefallen war, das in den Ortschaften bzw.. zu Beginn solche Blechautos aufgestellt sind. Wollte ich schon öfter mal Fotografiren war aber immer zu schnell dran vorbei.

Polizei Auto aus Blech

Bei der Einfahrt nach Ekaterinburg  wird man von diesem Bau begrüßt.

09.06. Bin heute bis Ekaterinburg gefahren . Ca. 30 km vor hier war ein schwerer Unfall. 2 LKW haben einen Kleinwagen mit 3 Leuten drin zu einem handlichen Paket zusammen gedrückt. Hier stehen eine menge Kreuze von Verkehrstoten. an der Straße. Bei der Fahrweise der Russen auch kein Wunder. Angeblich sollen es bis zu 500000 Menschen pro Jahr sein. Fotos habe ich keine. Wenn Ihr einen Google+ Account habt könnt Ihr 2 neue Videos sehen die ich dort hochgeladen habe.

10.6. - 12.6. Bin in den letzten Tagen ohne Probleme von Ekaterinburg nach Nowosibirsk gefahren .Station habe ich in Tjumen und Omsk gemacht. 116 km nach Omsk hat sich mein Tacho verabschiedet. Angezeigte Km 91886 , Werde also den Rest der Tour ohne Tacho weiter fahren. Unterwegs  fallen immer wieder die Checkpoints auf. Diese kleinen Stationen findet man an Kreuzungspunkten zu kleinen Städten. Die großen Sind an den Einfahrten zu den großen Städten.  Kontrolliert worden bin ich hier noch nirgendwo .


Eine der kleinen Stationen


Und die großen

Immer wieder fällt auf, dass in den Dörfern die Häuser verfallen aber die Kirchen prächtig aussehen.


Am 10.6 Ankunft in Tyumen . Mein Hostel sah im Internet von außen ganz ordentlich aus Der Schein trügt. Das Zimmer war aber ganz ok. Hier kann man alte Ortsteile gleich nebenmodernen Hochhäusern bewundern.


Blick aus dem 7 Stock auf Tyumen

Es ging weiter von Tyumen nach Omsk. In Omsk angekommen sah ich dann die erste Russische Autowerkstatt am Straßenrand. Gibt garantiert auch andere, diese war aber etwas besonderes.


Autoreparatur auf russisch


Nach einer kurzen Nacht bin ich dann gestern 690 km nach Novosibirsk gefahren. Wollte unterwegs nicht nochmal noch mal übernachten und hatte somit heute einen Ruhetag um auch technischen Dienst am Motorrad zu machen.


Heute war Waschtag für die Garnitur, Voller zerquetschter Insekten und von Dieselabgasen der LKW total schwarz. Trocknen war ein Problem aber so geht  es auch. Am Nachmittag war ich kurz in der City mit dem Taxi um etwas zu essen und mir das Russisch Deutsche Haus an zu sehen. Durch die Feiertage und dem Wochenende war bis auf den Wachmann keiner da. Für Morgen ist dann die Stadtführung vorgesehen.


14.6. Heute war ich auf Stadtbesichtigung mit Elena die mich vom Hotel abgeholt hat und mit dem Bus in die Stadtmitte zum Leninplatz gefahren sind. Dort erwartete mit Ilja mein Stadtführer. Elena verabschiedete sich dann.

Ilja und Elena

Danach ging der Rundgang für die nächsten 51/2 Stunden los. Dann ging es los . Erst das Lnin Denkmal, wir waren schließlich auf dem Leninplatz, an dem sich auch das größte Opernhaus Russlands befindet.


Vor dem Opernhaus


Die Philharmonie von Novosibirsk


Das wäre was für meinen Dr. Pfaff


Ist klar , bei der Fahrweise der Russen ist selbst der Polizist ratlos


Hier stehe ich im Eingangsbereich der Landkreisverwaltung von Novosibirsk , der Landrat hatte aber Wochenende.


Mitten zwischen den Fahrbahnen auf der Mainstreet stehen als Verkehrsinseln solch kleinen Kirchen.


Mit der Metro, die genau so laut ist und klappert wie in St. Petersburg sind wir dann zu dem schönsten Bahnhof der Transsib gefahren, Tagelang bin neben Strecke gefahren und habe nur einen Güterzug gesehen, dies wollte ich ändern.





Man bekommt den Bahnhof nicht auf ein Bild , da er so groß ist. Auch die Zuge haben eine länge von ca. 500-1000 m . Alles eine andere Dimension als bei uns.


Es ist nicht machbar den ganzen Zug abzulichten, Dies ist nur ein Viertel davon. Ist ein Kasachischer Zug der nach Astana fuhr.


Und zum Schluss der Exkursion erfolgte dann die Verhaftung durch diese beiden Herren .

Quatsch war sehr nett von ihnen sich fotografieren zu lassen.

15.6


Solche Straßendörfer gibt es überall an der M 53 Transkontinetalen . Die Buswartehäuschen an der Hauptstraße sind sehr schön hergerichtet.


Man freut sich über jeden Kreisverkehr und über jedes abbiegen , denn die Entfernungen dind weit und die Straße Schnurgrade. Ich habe angefangen Kreisverkehre zu mögen. Denn wenn du ihn erreicht hast, sind wieder 100 oder 200 km vorbei. Zwischen den Anzeigen dann dies. Immer geradeaus und nur die Erdkrümmung spiegelt einen Hügel wieder.

nach vorn

und nach hinten



Am Straßenrand Händler die versuchen mit ausgestopften Wildtieren ein Geschäft zu machen, Mein Fall ist das nicht.

15.6-17-6  Die nächsten Tage steht die Fahrt zum Baikalsee an. Genauer nach Irkutsk. Sind ja nur 1860 km Ha ha . Werde wohl mindestens 3 Tage dafür brauchen .1 Tag bis Krasnojarks , Dann weiter bis Taysheht und den Rast bis Irkutsk. In Krasnojarsk 1 Stunde mir Hilfe Bikern das Hotel gesucht. Unterwegs  traf ich Alex aus Moskau der auf der Rückfahrt vom Baikal nach Moskau war-

Alex mit seiner KTM


Ilena und Nikolai mit Ihrem alten Gespann

Wieder so ein Kreisel auf den ich mich freuen konnte, Ich war da nur noch Ca. 160 km von Irkutsk entfernt,


Mein Tempomat sorgte zu mindest auf den geraden Strecken ohne Schlaglöcher für ein einigermaßen entspanntes fahren.


ca. 350 km vor Irkutsk fuhr ich dann an diesem hier vorbei. Da es schön öfter passiert ist und sein Trikot auch danach aussah, ging ich davon aus einen deutschen Radler vor mir zu haben. Als ich ihn nach dem wohin und woher fragte, sah er mich nur komisch an und ich versuchte es auf englisch . Er verstand mich. Er heißt  Len Collingwood kommt aus Edinburgh in Schottland und ist auch auf dem Weg nach Wladiwostok. Angefangen hat er St. Petersburg und ist seit 66 Tagen unterwegs. Schlafen tut er überwiegend im Zelt. Mit 68 Jahren fit wie ein Turnschuh. Die Leute sagen ich sei verrückt mit dem Motorrad nach Wladiwostok zu fahren, wie verrückt muss er den sein?


Gegen 20:00 Uhr Ortszeit bin ich dann In Irkutsk angekommen und im gleichen Hotel abgestiegen wie Volker, den ich dann in Ulan Baatar wieder treffe. Am 18.6. sind wir dann zum Baikalsee gefahren um zu Mittag Omul ,den weißen Lachs vom Baikalsee , zu essen.


Mein Mittagessen, Omul und Teigtaschen mit Kraut gefüllt, sehr lecker.


An diesen Ständen wird de Omul verkauft, heiß oder kalt. Heiß schmeckt er besser


Diese nette Polizisten passte auf unsere Motorräder auf


Der Baikalsee , mit 1625m Wassertiefe der tiefste See der Erde, Seine Länge ist mit 673km und seine Breite mit ca 83 km schon gigantisch. Eine Umrundung ist mangels Straßen nicht möglich.



Bei diesem Herrn kaufte ich mir dann auf dem Weg von Irkutsk nach Ulan Ude zum Mittagessen 2 warme Fische die er in einem alten Ölfass geräuchert hat. Ich sage euch es gibt nichts besseres.


Nachdem ich in Ulan Ude zwar die Straße und auch die Hausnummer meines Hotels gefunden hatte aber nicht das Hotel fragte ich diesen Mann , der auf einem kleinen Platz mit seinem Sohn stand , nach dem Hotel, Die Hausnummer 5 umfasste ein ganzes Viertel. Um sich hier zurecht zu finden, muss man auch die Apartmentnummer wissen. Nachdem das Hotel endlich gefunden war, hat mich diese Familie zu Abendessen eingeladen. An für sich wollte ich sie alle zum Essen in ein Restaurant einladen. Sayan, Murat,Ergeni und der kleine Samby 4,5 Jahre alt.


Saby in voller Ausrüstung

Nach dem Essen, bekam ich noch eine Stadtführung bei Nacht in Ulan Ude.


Am zentralen Platz in Ulan Ude


Zum Abschied bekam ich noch einen blauen Schal von Marat überreicht, Marat ist aus Kasachstan und Sayana ist aus Buryatin und sie verehren den Dalai Lama.


Wenn mir einer gesagt hätte , ich würde am nächsten Tag 540km auf kaputter Sand und Schotterpiste Motorrad fahren müssen, ich wäre nicht erst aufgestanden. Dieser 20.6. hat sich in mein Hirn eingegraben. Fast die ganze Strecke von Ulan Ude nach Chita nur Waschbrett bund viel Sand und viele große Schlaglöcher wo ein ganzer PKW reinpasst. Bin 14 Stunden auf dem Bock gesessen und 160 km vor Chita ging mir dann noch der Sprit aus . Hatte 3 Liter dabei als die Kiste einfach aufhörte zu laufen. Dann musste erst der Vergaser wieder Volllaufen und mit der letzten Reserve der Batterie sprang die Kiste wieder an. Nach 20 Km kam dann endlich die ersehnte Tankstelle. Mi dem 3 Liter Kanister habe ich dann 27,5 Liter Benzin gefasst. Der Sprit kostet hier (95er) 31 Rubel. Rasthöfe gab es nicht, Dörfer gab es keine. War die nördliche Nebenstrecke nach Chite. Hier esse ich gerade die vom Vortag geschenkten Gurke, Tomate , Apfel Birne und ein Snickers. Um Mitternacht Ortszeit kam ich endlich in Chita an und nette Leute zeigten mir ein Hotel . Nichts wie rein und schlafen.

Heute am 21.6. habe ich erst einmal das Motorrad untersucht um zu sehen was sich alles abgerütelt  hat. Kofferträger auf der linken Seite war abgebrochen, ein netter Biker hier am Hotel hat sich mit dem Teil auf den Weg zu schweißen gemacht. Nach einer Stunde war Igor wieder da mit dem reparierten Teil.

Igor der mir geholfenhat 

Während der Montage von dem Kofferträger wurde ich aus dem 1. Stock des Hotels beobachtet. Nachdem ich fertig war und alles wieder eingeräumt hatte, wurde ich von oben gerufen ich

soll doch mal hochkommen. .Es war die Küche des Hotelrestaurants. Der Direktor lud mich zum Abendessen ein. Ich war erst einmal platt. Es gab dann eine Salatschüssel , Suppe mit Hirschfleisch und als Hauptgericht Lachs mit Teigtaschen. Bin heute Abend richtig voll.


Vladimir der Direktor und Alina.

Josef links und Theo rechts.

22.06. Nun hatte ich 2200 km bis zur nächst größeren Stadt Chabarowsk vor mir. Mein Navi sagte mir ich darf dann rechts abbiegen. (Leider kein Foto.) Kurz hinter Chita haben mich 2 junge Franzosen mit ihren Motorräder aufgegabelt. Nach kurzem wohin und woher haben wir beschlossen bis Wladiwostok zusammen zu fahren. Theo 22 Jahre alt und Josef 23 Jahre alt. Theo Konditor und Josef Zimmermann. Für mich war es sehr angenehm jetzt nicht mehr alleine unterwegs zu sein.

Im verlauf des Tages trafen wir dann noch auf 2 russische Paare die mit den Motorräder unterwegs nach Wladiwostok waren.


Andre nicht zu sehen. Sergei mit den beiden Frauen Theo und Josef.


Am Abend suchten wir dringend eine Gastiniza zum übernachten. Auf höhe der Ortschaft Mogocha sahen wir einen Biker an der Straße stehen und fragten nach einer Unterkunft. Dieser fuhr dann vorweg und wir landeten in Mogocha im Clubraum der Iron Angels von Mogocha.Zuerst wollten wir nicht bleiben da das ganze nicht sehr sauber aussah. Habern aber dann doch zugesagt und schliefen dann mit unseren Motorrädern im gleichen Raum. Die Insektenstiche spüre ich heute noch. Was mich alles gebissen hat weiß ich nicht.


Hierauf sind die Jungs besonders stolz.


beim Abendessen.


23.6

Bei unserer Ankunft in Magdagachi wurden wir dann von diesem Herrn empfangen , der unbedingt ein Foto mit uns wollte. warum auch nicht, er passte dann auch auf unsere Motorräder auf Man gewöhnt sich in Russland an alles, Die Gastniza war in einem sehr schlechten Zustand aber etwas anderes gab es nicht. Das Wasser reichte grad für mich zu Duschen, dann gab es für ein paar Stunden kein Wasser mehr.

24.6. Auf der Strecke von Chita nach Chabarowsk  konnten wir richtig Tempo machen. Strasse war in einem super Zustand. Alles neu gebaut. Es gab zwar einige quer zur Fahrtrichtung verlaufende Wellen, die man als Sprungschanze verwenden konnte , aber ansonsten war alles top.

 

Auf einer Raststätte fanden wir dann diesen jungen Mann, Diesmal habe ich mich nicht vertan. Es war Thomas aus Frankfurt der mit seinem Radl von Australien auf dem Weg nach Hause war. Er hatte sehr viel zu erzählen. Übernachten tut er irgendwo entlang der Straße im Zelt. Bei den Gewittern die hier derzeit nieder gehen gewiss kein Vergnügen.


Es ist doch immer wieder erfreulich wenn dir das Navi sagt, Du darfst in 1474 km rechts abbiegen. Es waren mal 2200 km kurz hinter Chita nach Chabarowsk.


Von diesen WC habe ich abstand genommen, es war für mich nicht möglich so etwas zu benutzen. Sie stehen auf den meisten Tankstationen und Rasthäusern weitab vom geschehen.


Unser Hotel in Belogorsk. Noch 2 mal übernachten und wir sind in Wladiwostok. Wobei deer nächste Tag schon sehr lang werden wird. wir haben 660km vor uns bis Chabarowsk.


26.6. es ist doch immer wieder erfreulich, wenn man feststellt, dass wieder ein großes Stück von den 2200 km zwischen Chita und Chabarowsk geschafft ist. Die Jungs freuten sich auch sehr.





Am Ortseingang von Chabarowsk hielten wir an der üblichen Polizeistation an und fragten nach unserem Hotel. Einer der Polizisten bemühte sich sehr und den Weg zu erklären , aber wir haben alle 3 nichts verstanden. Dann rief er einen Freund an der als Taxi zu uns kam und uns zum Hotel brachte.   Warten auf unser Taxi vor der Polizeistation

in Chabarowsk hatten wir 2 Zimmer in einem Hotel gebucht, im Internet sah dies alles ganz gut aus und war im Rahmen für die beiden Franzosen. Als unser Taxi uns dort hin brachte, war es ein total zerhaute Bau. In dem sogenannten Hotel hat es gestunken und es wimmelte nur so von Insekten. Zudem wollte man uns nicht die Zimmer geben die gebucht waren, sondern ein 4 Bettzimmer  zum gleichen Preis. Dies haben wir abgelehnt und sind wieder raus. Unser Taxifahrer fing dann an zu telefonieren und brachte und zu einem anderen Hotel inkl. Abstecher in einem Motorradclub.


Josef beim aufladen.

26.6. Erst wollten wir von Chabarowsk nach Wladiwostok die 760 km an einem Tag fahren, aber nachdem wir die Straße gesehen hatten, haben wir beschlossen auf halber Strecke noch mal zu übernachten. Es war mehr oder weniger eine Baustelle. Die Russen reißen erst mal alles weg und dann kommt viel Granitschotter drauf und die Fahrzeuge dürfen dann einhalbes Jahr drüber fahren bis alles fest ist. Gibt natürlich sehr schöne tiefe Schlaglöcher. Irgendwann wird dann auch eine neue Straße gebaut. Unser nächster Halt war dann auch eine Gastiniza in Dalnereschensk. Theo fand diese Gastiniza auf anhieb.

 

Wir duften unsere Motorräder im Hof unter Bewachung abstellen

27.6 Es ging auf die letzte Etappe und unser Ziel Wladiwostok war nur noch 390 km entfernt. Die Straße wurde hier etwas besser.. Um 18:30 waren wir mit Gregory, dessen E-Mail Adresse ich von Kai Bagus erhalten hatte und dem ich im März ein Paket mit neuen Reifen einem Kettensatz und sonstigen Ersatzteilen geschickt hatte. Als es von der Schnellstraße zu seiner  Straße abging erwartetet uns eine Überraschung. es war keine Straße sondern ein ausgeschobener Weg in dem .sich Schlaglöcher von 75 cm Tiefe befanden. Vor lauter Schreck würgte ich erst mal den Motor ab der natürlich nicht wieder ansprang, da bereits am Morgen die Batterie den Geist aufgegeben hatte. Also bei gut 20 Prozent Gefälle voller Schlaglöcher anrollen und den Motor starten war gar nicht so einfach . Die Transe hüpfte mehr als das sie rollte über die Piste und ich sah mich schon in einem russischen Hospital liegen. Es ging aber alles gut. meine beiden Begleiter waren noch ganz blass als sie unten ankamen., Pünktlich waren wir dann bei Gregory.


Warten uf Gregory

Gregory 

28.7. Heute war großer Servicetag für mein Bike. Neue Reifen, Bremsbelege hinten, Ölwechsel, Kette, diverse Schweißarbeiten an den Kofferträgern und einen Vollwaschgang. Alle diese Arbeiten waren mehr als nötig..

 

so sieht ein Reifen nach 17500 km aus.und so der Neue



Die Serviearbeiten wurden in einer Motorradwerkstatt durchgeführt, Die Jungs haben wirklich gute Arbeit geleistet. Wir durften uns derweil die neusten Enduros anschauen und wurden mit Kaffee und Kuchen verwöhnt.


Die Kaffeerunde.

Die Schweißarbeiten und biegen der Kofferträger hat Gregorys Freund Nikolai übernommen der sich mit diesen Dingen auskannte. Auch ein wenig schwarze Farbe kam zu Einsatz und mein Motorrad sieht wieder aus wie neu.


Nikolai bei der Arbeit.

Nachdem am Nachmittag alles erledigt war, gab es noch eine kleine Stadtrundfahrt und ich sah zum ersten mal den Pacific bzw. das Japanische Meer. Das Wasser ist das gleiche. Wladiwostok ist der größte Pacifichafen Russlands. Hier ist auch der Marinehafen.


Eines der hierliegenden Kriegsschiffe


Museums U-Boot

29.6

Endlich das Ziel erreicht. Heute stand ich zum ersten mal am Strand des Pazifischen  Ozeans. Das ist es was ich sehen wollte. Wir fuhren Bis zu Südspitze Russlands. Jetzt kam nach Süden nur noch Nord Korea oder nach Westen China. Beides war nicht im Plan .


Der Ausflug zum Meer.


Der einzige Felsen am Strand. Es gibt nur einen sehr schmalen Streifen flaches Land am Meer, die ganze Region ist bergig. Teilweise geht es bis auf 1300m hoch.


Nichts als Strand und Wasser. Der Weg zu diesem Strand (Dream Bay) war mehr als beschwerlich . Es ging teilweise durch metertiefe Schlaglöcher die zu dem noch mit Wasser vom letzten Gewitter gefüllt waren.

15000 km bin ich gefahren ohne die die Maschine umzuschmeißen ausgerechnet auf dem Rückweg 20m vor  Asphaltstraße war mit einem mal bei einem Stopp mein rechtes Bein zu kurz. habe genau über einem Schlagloch angehalten und schon kippte die Maschine nach rechts weg.


Nikolai hat es wieder gerichtet


Pauluskirche Wladiwostok


Evangelische Kirche  von innen

30.6. Vor 2 Jahren habe ich mal einen Film über Russlands Osten auf Arte gesehen über einen Evangelischen Pastor der ein Gebiet von 4000 qkm betreut . Sein Sitz Wladiwostok. Damals habe ich beschlossen diesen Pastor zu besuchen sollte ich jemals nach Wladiwostok kommen Mehrmals habe ich versucht mit ihm E-Mail Kontakt auf zu nehmen immer vergeblich. Erst ein befreundeter Pastor aus Vilsbiburg hat diesen Pastor erreicht. Nach einer E-Mail sollte am 30.6. ein Gottesdienst sein. Pastor Manfred Brockmann hatte sich allerdings im Datum vertan. Als ich am 30.6. zu der Kirche kam, war bis auf den Hausmeister niemand da. Habe dann mit Pastor Brockmann telefoniert und wir haben uns für den nächsten Tag verabredet. Bevor ich diese Kirche fand, war ich erst noch bei 2 anderen Kirchen die gleich in der Nähe stehen. erst die Römisch Katholische.


Pastor Manfred Brockmann , Probst des russischen fernen Ostens


und dann die Armenische


 


1.7  Heute war ich allein in der Stadt unterwegs . Habe vom Hotel zur Stadt Ca. 18 km ein Taxi bestellt (330 Rubel) und der Taxifahrer hat mir eine Stelle gezeigt von der man einen prima überblick über die Stadt und vor allen über die Brücke hat. Es war an diesem Tag mal nicht nebelig.



Mit Denkmälern ,hauptsächlich von Seefahrern und der Marine ,ist Wladiwostok reichlich gesegnet. Alle haben aber irgendwo einen religiösen Hintergrund. Hier nur einige .


Am  Platz auf der Uferstraße  von Wladiwostok


Auch dieser hier will mitgenommen werden

02.07 Heute wurden in der Pauluskirche 12 Gäste aus Deutschland erwartet. Wie mir Manfred Brockmann sagte alles Kirchenleute. Wurde von ihm eingeladen an dieser Veranstaltung teil zu nehmen. Um 11:00 Uhr war der Beginn. Bin dann mit dem Taxi zur Kirche. Der Taxifahrer der kam hat mich schon überrascht. Er war 75 Jahre alt und fährt mit seinem Privatauto Taxi für mein Hotel. Auto fahren konnte er. Bin noch nie so schnell vom Hotel in die City gekommen.

Ivan ein Taxifahrer.


Manfred mit einer Gruppe von Bau Ing. Studenten. Die Technische Uni von Wladiwostok ist gleich neben an.

Studenten bei der Arbeit


Skizze einer Studenten von der Pauluskirche


Die deutsche Gruppe unter Leitung von Dekan Wessel ist eingetroffen. Es sind Pastoren und kirchliche Mitarbeiter aus dem Nürnberger Raum.


Hier bei der Vorstellung im Beisein von Honorarkonsul Jaroslaw Kotyk und seinem Mitarbeiter

Für den Abend war ein Treffen mit einigen Gemeinde Mitgliedern vorgesehen. Musste allerdings zurück zum Hotel um mein Motorrad für den Transport vorzubereiten. Gregory holte mich um 17:00 Uhr ab und wir brachten das Motorrad zu einem Freund von ihm der Chef einer Transportfirma ist und für einen Sonderpreis von 8000 Rubel meine Transe über 4000 km nach Ulan-Ude bringt. Bei einer anderen Firma hätte ich 12500 bezahlt und die Koffer und das Topcase müsste auch abgebaut werden. Auf der Wage kamen dann stolze 436 kg zusammen. Nachdem das Motorrad weg war fuhren wir nochmal zur Kirche um kurz hallo zu sagen. Zu Essen gab es auch etwas. Um 21:00 waren wir noch mit den befreundeten Motorradpärchen auf der Strecke von Chita nach Chabarowsk im Restaurant von meinem Hotel verabredet. War ein sehr schöner Abend.


Die fröhliche Runde


03.07. Für diesen Tag war noch eine Stadtbesichtigung inklusiv der Insel Ruski Iland vorgesehen. Ein Bus war für ein paar Stunden angemietet. Leider herrschte an diesem Tag wieder mal dicker Nebel, Fotos von unterwegs zur und von der Insel waren nicht möglich. Auf der Insel besuchten wir ein Militärmuseum das die Anlage aus dem 1+2. Weltkrieg zeigte.


Dieser Bursche bewachte das Gelände von einem erhöhten Platz aus


Eines der Geschütze.

Juri von der Links Ltd

Svetlana seine Mitarbeiterin die sehr gut deutsch spricht 

04.07 Habe heute noch, nach Einlösung des Ticket am Bahnhof die Transportfirma besucht mit der ich bereits von zu Hause aus Kontakt hatte. Hätte mir mein Freund Gregory nicht diesen sehr günstigen Transport besorgen können , wäre diese Firma 1. Wahl gewesen. Mit Juri und Svetlana habe ich mich sehr nett unterhalten. Sollte jemand bedarf haben einen Transport egal wohin seines Autos oder Motorrads durchzuführen, habe ich eine gute Adresse.  


 Heute geht es mit der Transsib nach Ulan Ude . Die Hinreise endet hier und ich werde weitermachen mit der Seite Rückreise Wladiwostok Wörth.

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